Der Reformator (1968)

Details

Orig.-Titel: Der Reformator
Produktion: Deutschland 1968
Regie: Rudolf Jugert
Darsteller: Christian Rode (als: Martin Luther), Hermann Schomberg (Kurfürst von Sachsen), Ernst Fritz Fürbringer (Kardinal Cajetan), Lukas Ammann (Serralonga), Dieter Borsche (Dr. Eck), Dieter Wagner (Tetzel), Henning Schlüter (Staupitz), Josef Fröhlich (Amsdorf), Friedrich Schütter (Karlstadt), Jürgen Stössinger (Spalatin), Wolfgang Hahn (Philipp Melanchthon), Andrea Dahmen (Katharina von Bora), Herbert Knippenberg (Herzog Georg), Tilo von Berlepsch (Schloßhauptmann von Berlepsch), Hans Schellbach (Landsknechtführer), Otto Wenke (Bischof von Worms), Konrad Halver, Edgar Maschmann uva.
Laufzeit ca. 107 Min. (DVD, s/w)
Genre: Historienfilm/Historien-Drama/TV-Movie
FSK ab 12 Jahren
KaufDVD: 4. August 2017
Anbieter/DVD: Studio Hamburg Enterprises GmbH

Filminfo

Martin Luther, Augustinermönch und Doktor der Theologie, erschütterte mit seinen reformatorischen Gedanken das Christentum und setzte einen Prozess in Gang, den er nicht absehen konnte. Bis heute ist unsere Gesellschaft davon geprägt.

Die Geschichte beginnt am Anfang des 16. Jahrhunderts, das Volk ist in Furcht vor dem nahenden "Jüngsten Gericht", das man glaubhaft gemacht hat. Doch man hat Hoffnung, denn der Gesandte Tetzel verkauft im nahegelegenen Jüterbog Ablass. Darüber ist der Kurfürst Friedrich von Sachsen erbost, denn er hat Wittenberg mit heiligen Reliquien ausgestattet, damit sein Volk nicht mehr gefahrenvoll nach Rom oder Santiago de Compostela pilgern muss, um Ablass zu erhalten. Doch nun hat Papst Leo seinen Jünger Tetzel nahe an seine Grenze geschickt, der seinen Untertanen für den Ablass Geld aus der Tasche zieht. Spalatin hört auf die Sorgen seines Landesherrn und er ist auch auf der Seite von Martin Luther, der schon mehrfach gegen den Ablass predigte. So sagt er seinem Landesherrn, dass sich Luther diesem geldschneiderischen Ablass sicherlich wiedersetzen wird. Martin Luther ist tatsächlich erzürnt. Er weist Beichtkindern, die bei ihm mit den erkauften Ablasszetteln auftauchen, die Tür der Kirche, denn er hat neue Erkenntnis über wirkliche Buße gefunden und daraus 95 Thesen formuliert, die er auch schon bald veröffentlicht. Er will mit Gelehrten über seine Thesen disputieren, doch es kommt anders. Die Thesen verbreiten sich durch den Buchdruck unter dem Volk, schneller, als es Luther lieb ist - und die Amtskirche zeigt sich darüber stark verärgert. Friedrich von Sachsen und der Kardinal Cajetan verbaren, dass die Amtskirche Luther auf dem Reichstag zu Augsburg 1518 vom Kardinal verhören lassen soll. Friedrich hat damit ein sehr klugen Entschluss getan, denn der Kardinal wollte Luther vor ein Gericht in Rom zitieren, das Friedrich dadurch verhinderte, dass er meinte, ein Gelehrter müsse zuerst in deutschen Landen verhört werden, bevor ein Prozess gegen ihn angestrengt wird. Bei diesem Verhör in Augsburg soll er seine Thesen wiederrufen, doch er wehrt sich damit, dass er vom Kardinal fordert, dieser solle seine Thesen wiederlegen, was dieser aber nicht kann. In der kommenden Nacht gelingt Martin Luther heimlich die Flucht zu Pferde . . .

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