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DAS STARPORTRÄT Liza Minnelli

Die Tochter von Judy Garland, die zum gefeierten Star im Theater, am Broadway, auf den Tourneebühnen, als Sängerin und im Film wurde


Während sich in Kalifornien das Wetter anschickte den Frühling zu begrüßen, kam am 12. März 1946 in Los Angeles ein kleines Mädchen zur Welt, das einmal einer der größten Weltstars überhaupt werden sollte: Liza May Minnelli.

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Die Tochter der Filmschauspielerin Judy Garland und des Regisseurs Vincente Minnelli erblickte im Cedars of Lebanon Hospital von Los Angeles das Licht der Welt. Nach der Scheidung ihrer Eltern 1951 wuchs Liza May halbjährlich wechselnd bei ihrem Vater und ihrer Mutter auf, die sie zwar liebevoll, aber auch streng und ehrgeizig erzog, während sie bei ihrem Vater ihre Träume ausleben konnte.
Nach einer vielseitigen Kindheit und Jugend im Schatten ihrer bekannten Eltern heiratete sie bereits 1967 den australischen Entertainer und Songtexter Peter Allen, den sie 1964 kennengelernt hatte. Doch bereits 1970 trennte sich das kinderlos gebliebene Paar.
In den Jahren darauf war sie mit Desi Arnaz jr., der in der TV-Serie "Here's Lucy" an der Seite seiner Mutter Lucille Ball zu sehen war, verlobt, während sie zeitgleich mit Peter Sellers liiert war. Auch die Ehe mit dem Schauspieler Jack Haley dauerte nur von 1974 bis 1979. Beide hatten zu Ende ihrer Ehe bereits Affären mit anderen Partner, so Liza Minnelli mit Martin Scorsese und Mikhail Baryshnikov. Auch die Ehe mit dem Bildhauer Mark Gero, der kurzzeitig ihr Manager war, ging in die Brüche und wurde später, 1992, geschieden.
Gesundheitlich war sie 1997 mit einer Stimmbandoperation angeschlagen und erkrankte im Oktober 2000 schwer an einer lebensbedrohlichen Enzephalitis. Doch ein eiserner Wille und erneuter Tanz- und Gesangsunterricht brachten sie nach einer langwierigen Genesung wieder zurück ins Leben.
Elizabeth Taylor und Michael Jackson waren dann ihre Trauzeugen als sie im März 2002 den Produzenten und Konzertveranstalter David Gest heiratete. Doch selbst diese berühmten Trauzeugen brachten kein Glück in die Ehe, denn bereits ein Jahr später ging man getrennte Wege und 2006 kam die Trennung. Als alkoholkrank bekannte sie sich im Jahr 2009, auf Entzug war sie bereits 2004 gewesen und auch 2015 folgte sie dieser Entscheidung.
Dieses vielseitige Privatleben teilte sie auch in ihren Berufen. Nach ihrem ersten Filmauftritt 1949 an der Seite ihrer Mutter, nach Tanzunterricht und dem Highschool-Abschluss, entschied sie sich Schauspielerin zu werden und absolvierte von 1961 bis 1964 eine Ausbildung in New York. Erste Erfahrungen sammelte sie als Theaterschauspielerin, wurde aber auch von dem bekannten Chansonnier Charles Aznavour musikalisch gefördert, der ihre Talente schnell erkannt hatte.
Mehrere Duette sang sie mit ihrer Mutter Judy Garland in der gleichnamigen TV-Show im November und Dezember 1963. Ihr erstes Solo-Album "Liza! Liza!" folgte dann im Juni 1964.
Das Debüt-Album war acht Wochen in den Album-Charts "Billboard 200" und erreichte Platz 116. Das Jahr 1965 brachte ihr den Durchbruch am Broadway. Und ab September 1965 war sie als Nachtclubsängern in Las Vegas, Miami, Los Angeles, New York City und London unterwegs. Ihre Popularität und Bekanntheit stiegen. "Ein Star war geboren", wie die Washington Daily News mitteilte.

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1968 übernahm Liza Minnelli die Hauptrolle in der Literaturverfilmung "Pookie" und bescherte ihr ein rebellisches Image, das sich deutlich von ihrer Mutter abhob. Die Dreharbeiten zu ihrem nächsten Film waren dann überschattet von Judy Garlands Tod.
1971 kam dann der endgültige Durchbruch mit dem Film "Cabaret", wo sie von Choreograph und Regisseur Bob Fosse engagiert wurde. An ihrer Seite spielten Michael York, Marisa Berenson, Fritz Wepper und Helmut Griem. Die Menage-a-troi-Tragikgeschichte zwischen Sally Bowles, dem englischen Schriftsteller und dem wohlhabenden Deutschen wurde weltberühmt, ebenso auch der Titelsong. Liza Minnelli heimste sich Starruhm ein, hatte als Sängerin im TV Erfolg, war auf den Theaterbühnen zuhause und weitere Filmprojekte folgten, wie "Abenteuer auf der Lucky Lady" (1975), "Nur eine Frage der Zeit" (1976) und schließlich 1977: "New York, New York". Leider waren diese Filme finanzielle Mißerfolge und floppten im Kino, doch den Bekanntheitsgrad von Liza Minnelli erhöhten sie. Der Titelsong "New York, New York" wurde durch Frank Sinatra zum Welthit.
Filmisch konnte Liza Minnelli dann auch 1981 in der Dudley Moore-Komödie "Arthur - Kein Kind von Traurigkeit" überzeugen. Kritiker sahen darin Liza Minnellis Kino-Comeback.
Auch auf dem Broadway war sie wieder erfolgreich zu sehen. Doch bereits die Filme "Rent-a-Cop" (1987), "Arthur 2 - On the Rocks" (1988) und "Stepping Out" (1991) holten Liza Minnelli wieder in die gnadenlose Realität zurück, die beim Publikum nur mittelmäßig ankamen, von den Kritikern aber vernichtend besprochen wurden. Ihre Popularität behielt Liza Minnelli aber weiterhin und festigte diese auf Tourneen. Ein künstlerischer Höhepunkt war ab Mai 1987 ein dreiwöchiges Gastspiel an der New Yorker Carniegie Hall. 17 Shows waren bis auf den letzten Platz ausverkauft. 1988 war sie mit Frank Sinatra und Sammy Davis jr. auf erfolgreicher Tournee durch Amerika, Japan, Australien und Europa. 1989 erhielt sie den "Grammy Legend Award". Der nächste Höhepunkt in ihrer Karriere folgte ab April 1991 in der Radio City Music Hall und weiteren Tourneen durch die Vereinigten Staaten und in Europa folgten bis 1996. Musical-Neuauflagen von "Gypsy", "Die tätowierte Rose" und "Victor/Victoria" bestimmten das Leben von Liza Minnelli bis 1999, wo sie erneut grandiose Erfolge am Broadway feiern konnte.

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Bis heute ist sie auf dem Bildschirm, mit neuen Alben oder bei Musikfestivals präsent, und unvergessen bleibt sie uns auch auf DVD und Blu-ray erhalten:
Liza Minnelli, der grandiose Weltstar.

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